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Selfies sind nicht gut für Dich – Warum?

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Ein 5-minütiges Browsing durch Tinder in der perspektive einer Frau genügt um den Elefanten im Raum wahrzunehmen: Sehr viele Männer benutzen Selfies als Hauptdatingfoto. Na und – Was soll daran so schlimm sein? Selfies bzw. Porträtfotos bergen einige Gefahren.

1. Kopf zu nah an der Kamera

Kameralinsen erzeugen je nach Entfernung des zu aufnehmden Objektes eine sogenannte perspektivische radiale Verzerrung. Das heißt, je näher das Gesicht zur Linse befindet, desto asymmetrischer wird dein Kopf und Gesicht erscheinen. Insbesondere am Rande des Bildes entstehen starke Verzerrungen, die die Bildwahrnehmung stark negativ beeinflussen (siehe Beispielkollage). Der Kopf wirkt tendenziell schmaler und gibt somit ein falsches Bild der Realität dar.

Um dem entgegenzuwirken, ist es ratsam die Kamera nicht zu nah vor dem Kopf zu halten. Viele moderne Handykameras haben weitwinkel Linsen, die weniger anfällig für solche Verzerrungen sind. Oft ist es schwierig solche Effekte selber wahrzunehmen, weil man subjektiv stark befangen ist – außenstehenden fällt sowas jedoch sofort auf. Offensichtlich möchte man sich im Online-Dating von der besten Seite zeigen und komische Asymmetrien mindern die wahrgenommene Attraktivität enorm.

2. Blickwinkel zu steil

Ein klassisches Phänomen sind Selfies die weit unterhalb des Kopfes aufgenommen werden. Die Höhe der Kameralinse und der eigenen Augen darf nicht zu sehr abweichen, weil es zu ungünstigen Perspektiven führt. Beispielsweise kann dadurch der Kinn durch die nach unten blickende Haltung des Kopfes ungünstig zur Schau gestellt werden. Es ist ratsam daher grundsätzlich keine Selfies von Brusthöhe zu schiessen. Markante Wangenknochen werden von der Allgemeinheit als attraktiv wahrgenommen – insofern macht es Sinn die Kamera horizontal versetzt zu halten um die Wangenknochen leicht hervorzuheben.

3. Schlechtes Licht

Der einfachste Weg zu schönen Selfies ist dafür zu sorgen, dass der Hintergrund ausreichend belichtet ist. Man sollte auf Punktlichter verzichten und stattdessen auf diffuses Licht mit weichen Schatten setzen. Der gängigste Fehler ist ein zu heller Hintergrund, was dazu führt, dass das eigene Gesicht farblos, dunkel und blass wirkt. Bestenfalls, zeigt die Kamera direkt auf keine Lichtquelle. Im Beispiel unten, sieht man links einen zu hellen Hintergrund im Vergleich zum rechten Bild, was eine angemessene Beleuchtung der Szene illustriert.

Es macht auch Sinn auf Selfies in der Dunkelheit zu verzichten, weil das Ergebnis fast ausnahmslos schlecht aussieht. Kameralinsen sind durch die kleine physikalische Größe anfällig zu wenig Licht zu empfangen, insbesondere bei Nacht – Das Resultat: Die Bildqualität verschlechtert sich enorm. Selbst die automatische Bildbearbeitung von modernen Handys kann da nichts retten. Siehe Bild unten:

4. Echtes Lächeln (Kein Erzwungenes!)

Statistische Auswertungen bei fotoscore.de zeigen, dass ein Lächeln das Foto um 20% sympathischer wirken lässt. Lächelnde Menschen werden grundsätzlich als sympathisch aufgenommen. Wichtig ist, dass das Lächeln nicht erzwungen aussieht. Ein erzwungenes Lächeln generiert keine Mehr-Sympathie. Das Lächeln muss echt sein – Echtes Lächeln erkennt man an den Falten am Augenrand und die verstärkte Darstellung der Zähne durch das zusammenziehen der Wangenmuskulatur.

Silvia on Twitter: "User interviews: You'll get better information from a  person who's relaxed. A tighter face represents a fake smile. A genuine  smile is more relaxed, and leads to more crinkling

5. Der richtige Schnitt

Wie oben erwähnt ist es nicht ideal eine übertriebene Nahaufnahme vom Gesicht zu machen. Umgekehrt ebenso, ist es nicht ideal kaum sichtbar ein Foto von sich zu präsentieren wo nur eine handvoll Pixel den Körper darstellen sollen. Eine gute Daumenregel ist, dass der obere oder ganze Teil der Brust im Bild sichtbar sein sollte. Das gibt der Aufnahme ein stimmigeres und menschlicheres Bild statt ein isolierter Kopf. Durch die physikalische begrenzte Größe von Handydisplays ist es auch ratsam nicht ausschließlich Ganzkörper Fotos zu verwenden, da das Gesicht – das Hauptaugenmerkmal – weniger zur Geltung stellt.

Fazit

Es ist schwierig ein gutes Foto für das Online-Dating zu finden, aber mit diesen Tipps sollte der nächste Selfie gelingen. Wenn du dir unsicher bist, dann teste bei fotoscore.de Deine Bilder und finde Dein bestes Datingfoto!

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